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Gemeinde Bülach

Steuerfuss 2014

Politisch: 92
Primarschule: inkl.
Oberstufe: 19
Total: 111

Statistik

Einwohner zivilr.: 17928 (2012)
Ausländeranteil: 24.4 % (2012)
Fläche: 1610 ha (2007)
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Gemeinde Bülach

Panoramabilder von Bülach

Die Gegend um Bülach bildete bereits in prähistorischer Zeit eine Siedlungszone. In der Römerzeit befand sich auf dem Areal der heutigen Stadt ein römischer Gutshof. Ende des 5. Jahrhunderts liessen sich die Allemannen in Bülach nieder. Sie bauten als erste eine dorfähnliche Siedlung. In allemannisch-fränkischer Zeit unterstand Bülach dem Zwinghof Winkel. Bülach wird im Jahr 811 unter dem "Pulacha" erstmals urkundlich erwähnt. Damals gab es schon eine Kirche. Sie war dem heiligen Laurentius geweiht. Laurentius soll der Legende nach den Märtyrertod durch "Rösten bei lebendigem Leibe" auf einem eisernen Rost erlitten haben. Bülach nahm daher diesen Rost in sein Stadtwappen auf. Im 9. und 10. Jahrhundert herrschte das Kloster St. Gallen über Bülach.

Mitte des 11. Jahrhunderts gingen die herrschaftlichen Rechte an das Strassburger Domstift über. Ende des 12. Jahrhunderts amteten die Freiherren von Tengen als Vögte. 1376 veräusserte Johannes von Tengen Dorf samt Vogtei an den Markgrafen Otto von Hachberg. Bereits 8 Jahre später gelangte Bülach in den Besitz des Herzogs Leopold III von Österreich, der ihm am 11. November 1384 das Stadtrecht mit eigener Gerichtsbarkeit verlieh. Diese Bevorzugung durch Herzog von Leopold hatte Bülach vor allem der sehr günstigen Verkehrslage zu verdanken. Der Ort wurde mit Ringmauer und Graben umgeben und erhielt dort, wo die Strasse zum Städtchen hinein- und hinausführet, je ein Torturm, das obere und unter Tor.

Doch nicht nur von Aussen wurde Bülach allmählich eine Stadt. Es wurden eine Verwaltung und ein Rat geschaffen. Der Ratspräsident nannte man damals Schultheiss. Es gab auch ein Rathaus und ein Stadtgericht. Die Bülacher Bürger mussten von nun an nicht mehr vor einem auswärtigen Gericht erscheinen. Kurz nach der Stadtwerdung wurde Bülach im Jahre 1386 während des Sempacher Krieges von den Eidgenossen angezündet und brannte nieder. 1407 schloss Bülach mit Zürich ein ewiges Burgrecht. Am 17. März 1409 verpfändete Herzog Friedrich von Österreich Bülach und Regensberg um 7000 Gulden an die Stadt Zürich, das die Stadtrechte allerdings nicht antastete. 1412-1798 bildete Bülach mit Bachenbülach, Niederflachs und Nussbaumen eine zürcherische Obervogtei. Im alten Zürichkrieg von 1444 wurde das Städtchen ein zweites mal von den Eidgenossen in Brand gesteckt. 1506 brannte Bülach zum dritten mal vollständig ab. 1523 hielt die Reformation in Bülach Einzug. Richtig Fuss fassen konnte sie in dem Städtchen aber erst seit 1528 durch die Berufung Johannes Hallers als Stadtpfarrer. Haller war ein bedeutender Helfer und Mitstreiter Ulrich Zwinglis am Grossmünster in Zürich gewesen und ein weitherum geschätzter Bibelkundiger.

Im alten Bülach wickelte sich das städtische Leben in durchaus bäuerlichem Rahmen ab. Die meisten Einwohner waren in der Landwirtschaft tätig. Zwischen 1550 und 1700 erlebte die Bülacher Wirtschaft einen Aufschwung. Es wurden viele Häuser gebaut. Aber sonst hielt sich die Entwicklung des Städtchens bis zum 19. Jahrhundert in Grenzen. Schon früher war das Rathaus der Mittelpunkt des kleinständigen Lebens. Es wurde 1672 durch Baumeister Hans Meier erbaut. Der prächtige Rathaussaal mit seinem Turmofen und Buffet, bildet auch heute noch einen besonderen Schmuck.

Beim Untergang der Alten Eidgenossenschaft verlor Bülach das Stadtrecht. In der Helvetischen und der Mediationszeit Distriktshauptort, wurde es von 1814-1831 vorübergehend dem neugeschaffenen Oberamt Embrach unterstellt. 1831 wurde Bülach durch einen Grossratsbeschluss wieder Bezirkshauptort mit Handels- und Gewerbefreiheit. Bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein blieb Bülach ein auf sich abgestelltes und noch weitgehend vom bäuerlichen Leben geprägtes Landstädtchen. 1865 bzw. 1876 wurde Bülach an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Dies beinflusste jedoch die wirtschaftliche Entwicklung nicht gross. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts, mit der Eröffnung der Glashütte, erlebte Bülach einen wirtschaftlichen Aufschwung. Von 1800 bis 1900 hat sich die Bevölkerung nur verdoppelt. Von 1900 bis heute aber bereits versechsfacht. Heute präsentiert sich das ehemalige Landstädtchen als Zeitgemässe Regionalstadt mit noch einigermassen erhaltenem historischem Stadtkern.
Text von der Stadt Bülach zur Verfügung gestellt.

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