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Steuerfuss 2014

Politisch: 38
Primarschule: 61
Oberstufe: inkl.
Total: 99

Statistik

Einwohner zivilr.: 7164 (2012)
Ausländeranteil: 22.4 % (2012)
Fläche: 422 ha (2007)
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Gemeinde Dietlikon

Letzte Eiszeit: Ein Seitenarm des Linthgletschers schiebt sich bis ins Zürcher Unter[and vor, hobelt das breite Glattal aus, lädt Moränenschutt ab und gibt damit der heutigen Landschaft ihre Gestalt.
Bronzezeit:Dichter Urwald und Sumpf bedeckt das heutige Gemeindegebiet von Dietlikon. Die Gegend ist noch immer unbewohnt, wird aber von den jagenden Pfahlbauern vom Greifen- oder Pfäffikersee besucht. Davon zeugt eine 27 Zentimeter Lange Bronzenadel, die ein Bauer 1856 beim Torfstecherl in der Hochrüti fand.
Römerzeit: Römische Gehöfte gibt es in und um Dietlikon keine: Die Römer wohnten lieber an den sonnigen Hängen über Kloten und Bassersdorf, wo auch ihre Hauptstrasse Vindonissa-Vitudurum vorbei führte.
500-700 n. Chr.: Die Alemannen fallen, von Norden kommend, ins römische Reich ein und nehmen deren Kulturtand in Beschlag. Mit einer zweiten Siedlungswelle erreichte der alemannische Sippenführer Dietilo (vielleicht auch Dieto oder Dietelo) die Gegend. Bei einer ergiebigen Quelle lässt er sich nieder und baut ein Gehöft auf. In diesem zweiten Besiedlungsschub kam die Sitte auf, dem Namen des Pioniers ein «-hova» anzuhängen. Der Name «Dietlikon» lässt demnach auf ein altes Dietelin chova (Höfe des Dietilo) schliessen.
Um 800. Im Land herrschen die Franken unter Karl dem Grossen. Die ersten Einwohner des kleinen Dörfchens «Dietlinchoven» sind arme Untertanen, die regelmässig einen Zehnten abzuliefern hatten.
Um 1000: Der fränkische Amtsstaat hat sich zu einem aristokratischen Feudalstaat gewandelt. Das Sagen haben nun geistliche und weltliche Herrschaften. Der Dietliker Grund und Boden gehört vor altem dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen.
1124: Die «advocatia dietlinchoven» wird erstmals in einer Urkunde erwähnt.
1291: Im Jahr des Rütlischwurs taucht erstmals der Name eines Dietlikers auf: Heinrich des millers sohn von Dietlinckhon.
1420: Mit der ersten Gemeindeordnung, der sogenannten «Öffnung», tritt Dietlikon erstmals als individuelles und strukturiertes Gemeinwesen hervor.
1487: Der Zürcher Ex-Bürgermeister HansWaldmann kauft die vogteirechte über Dietlikon-Rieden. Zwei Jahre später wird er hingerichtet und seine Güter fallen an die Stadt, die daraus die Obervogtei Dübendorf-Dietlikon schafft.
1520: Nach der Reformation erhält Dietlikon seinen eigenen Pfarrer, aber noch kein Pfarrhaus und wird weiterhin vom Chorherrenstift des Grossmünsters in Zürich betreut.
1552: Ein Wachssiegel auf einem Gültbrief zeigt erstmals den sechsstrahligen Dietliker Stern.
1634: Gemäss einem pfarrherrlichen Verzeichnis gibt es in Dietlikon 26 Haushaltungen, in denen 129 Personen Leben.
1683: Die Gnädigen Herren in Zürich erlauben endlich den Bau eines Pfarrhauses. Die Kirche, ein kleines Kapellchen aus dem 13. Jahrhundert, wurde 1698 vergrössert und erhielt den Taufstein, welcher das Dietliker Wappen zeigt.
1715: Im Pfarrhausgarten wird das erste Dietliker Schulhäuschen gebaut.
1789: Die Eidgenossenschaft wird von französichen Truppen besetzt und in einen Einheitsstaat nach französischem Muster umgewandelt. Für Dietlikon bedeutet dies die Einführung der Munizipalgemeinde mit gleichen politischen Rechten für alle männlichen Einwohner.
1799: Am 2. Januar findet die erste Gemeindeversammlung in Dietlikon statt. Hauptthema ist die prekäre finanzielle Situation der Gemeinde.
1803- Der völlig verarmten Gemeinde bleibt keine Wahl: Sie verkauft eine Reihe Grundstücke im Aegert. Der Erlös von 1800 Gulden deckt kaum die ärgsten Schulden.
1831: Rieden sagt sich von Dietlikon Los und macht sich politisch selbständig.
1848: Am 6. August stimmt der Kanton Zürich der freiheitlichen Bundesverfassung mit zehnfachem Mehr zu. In Dietlikon zählt man 86 Ja- und 0 Neinstimmen.
Quelle: Herzlich willkommen im Dietlikon, 2000

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