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Steuerfuss 2014

Politisch: 35
Primarschule: 47
Oberstufe: 25
Total: 107

Statistik

Einwohner zivilr.: 4568 (2012)
Ausländeranteil: 24.7 % (2012)
Fläche: 360 ha (2007)
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Gemeinde Niederglatt

Verschiedene Bodenfunde bezeugen, dass sich schon lange vor Christi Geburt in den Gemarkungen von Niederglatt Menschen niedergelassen hatten. So wurde im Jahre 1928 in der Nähe der Sonnenbergstrasse ein Steinbeil ausgegraben; ein Einzelfund aus der Bronzezeit sowie ein Eisenschwert und eine Lanzenspitze aus der Eisenzeit weisen auf die Besiedelung auch in jenen Zeiten hin. Dass Kelten hier wohnten, kann wegen den im Höhragen gefundenen Gräbern angenommen werden; dort scheint auch ein Weg der Römer vorbeigeführt zu haben. Planmässig besiedelt wurde diese Gegend aber erst durch die Alemannen. Im 5.Jahrhundert nach Christi brachen sie von Norden her ein und besiedelten denjenigen Teil unseres Landes, wo heute Deutsch gesprochen wird. Sie waren in Hundertschaften geteilt, von denen jede etwa hundert waffenfähige Männer mit ihren Angehörigen umfasste. Mehrere Hundertschaften bildeten einen Gau. Unsere Gegend gehörte zuerst zum Thurgau, später zum Zürichgau. Das eroberte Land wurde an die einzelnen Hundertschaften verteilt, die dieses dann wiederum den einzelnen Sippen zuteilten. Ein solcher Sippenchef, Nosso, dürfte sich wohl in Nöschikon niedergelassen und dort den Hof Nossinchova gegründet haben, aus dem dann der spätere Namen dieses Ortsteils hervorging.

Schon bei den Alemannen gab es Standesunterschiede, die sich aber im Mittelalter durch das Aufkommen des Rittertums, der Klöster und Städte vergrösserten. Über die gewöhnlichen Freien erhoben sich die Adeligen. In Niederglatt wohnten keine Edelleute, aber auswärtige waren hier sehr begütert, so die Freiherren von Regensberg, von Tengen und die Herren von Rümlang. Tief unter allen standen die Unfreien, über die ein Herr das Verfügungsrecht hatte. Der fränkische König setzte über jeden Gau einen Grafen, der Gericht hielt, militärische Aufgebote erliess und die Polizeigewalt innehatte. Der wehrpflichtige Mann wurde sehr oft unter die Waffen gerufen.

Im Jahre 1264 ging die Grafschaft Kyburg, zu der auch Niederglatt gehörte, in habsburgischen Besitz über. Im 14. Jahrhundert begann die Stadt Zürich Rechte und Herrschaften ausserhalb der Stadtmauern zu erwerben. 1424 auch die Grafschaft Kyburg.

Dezember 1840 wurde amtlich besiegelt, dass Niederglatt eine eigene Politische Gemeinde sei.

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