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Steuerfuss 2014

Politisch: 43
Primarschule: 44
Oberstufe: 20
Total: 107

Statistik

Einwohner zivilr.: 7006 (2012)
Ausländeranteil: 28.3 % (2012)
Fläche: 1246 ha (2007)
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Gemeinde Rümlang

Die gefundenen Baureste auf der «Bölli» beweisen, dass bereits die Römer in unserer Gemeinde wohnten. Dass eine römische LAndstrasse unser Gemeindegebiet in ost-westlicher Richtung durchquerte ist durch verschiedene Funde auch bestätigt. Einige Funde stammen sogar aus prähistorischen Zeiten. Der Name Rümlang entwickelte sich eindeutig aus der Benennung der im 7. Jahrhundert entstandenen alemannischen Siedlung. Die älteste überlieferte Ortsbezeichnung stammt aus dem Jahre 924 und lautet Rumilinswanc, eine spätere «Rumelanc». Der erste Teil dieser Ausdrücke deutet auf den altdeutschen Personennamen «Rumilo» hin. Es wird vermutet, dass der Anführer der in unserer Gemeinde niedergelassenen Sippe so hiess. Der zweite Teil kommt von «wang», was Wiesenhalde, Grashang bedeutet. Rümlang lässt sich also umdeuten in «Grashang des Rumilo».

Unser Gemeindewappen trägt auf rotem Grund die obere Hälfte eines angriffsbereit aufgebäumten, weissen Einhorns. Es erinnert an die Ritter von Rümlang, welche seit Beginn des 14. Jahrhunderts ihre Schilder und Helme mit diesem Fabeltier geschmückt haben. Im Jahre 1424 erschien das Einhorn im Wappen der Obervogtei Rümlang. Bereits 1508 wurde es dann zum Wappentier unseres Dorfes. Eine Wappenscheibe unserer Gemeinde aus diesem Jahr ist in das Chorfenster der reformierten Kirche eingesetzt.

De glismet Chileturm

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts, wenn nicht schon früher, kam in Rümlang ein völlig unübliches Gewerbe auf. Nicht nur Frauen und Kinder, auch Männer strickten grobe, wollene Strümpfe. Hundert Jahre später gelangte diese Beschäftigung sogar zu hoher Blüte, denn die Bauern trugen damals zu ihren Kniehosen Strümpfe aus Zwilch. Weil letztere aber schwierig anzuziehen waren, zog man nun die elastischen Strickwaren vor. Die Rümlanger färbten die Wolle blau oder rot, dekatierten sie im «Kilchbrunnen» und liessen die fertigen Erzeugnisse von Hausierern verkaufen. Bei dieser Tätigkeit kam jedoch die Landwirtschaft zu kurz. Zur Betreuung der Güter fehlten die Arbeitskräfte, so dass viele Felder verödeten. Darüber empörte sich schon Kleinjogg, der Musterbauer. Etwa im Jahre 1775 pachtete er drei Jucharten vernachlässigten Ackerlandes und bepflanzte sie mit Esparsette, «um seinen Nachbarn ein Beispiel zu geben, wie sie ihre Güter zu Quellen wahren Reichtums machen könnten, wenn sie ihre elende Müssiggängerbeschäftigung (Stricken) mit Feldarbeit vertauschen würden».

Die etwas seltsame Beschäftigung der Rümlanger reizte die Spottlust aller Nachbargemeinden, und man neckte die Rümlanger Bauern, die ihre Felder verlottern liessen, sie hätten sogar ihren Kirchturm «glismet»!

Später entstand um den sprichwörtlichen «glismeten Chileturm» eine rührende Geschichte, die sich hartnäckig bis heute hält, aber nicht auf geschichtlichen Tatsachen beruht: Kurz nach 1800, als in den napoleonischen Kriegswirren fremde Heere auch Rümlang durchzogen und geplündert hätten, sei der Kirchturm abgebrannt – und da die Gemeindekasse leer gewesen sei, habe das ganze Dorf Strümpfe gestrickt, um den Turm wieder aufzubauen.

Im Laufe der Jahrhunderte entstand in Rümlang ein währschaftes Bauerndorf, dessen Einwohnerzahl sich 1900 - 1941 allmählich von 1029 auf 1156 erhöhte. Unter dem Einfluss der Stadt Zürich und des Flughafens stieg dann aber diese Zahl rasch an. Heute hat unsere Gemeinde rund 5600 Einwohner. Aufgrund der starken Zunahme entstanden um den alten Dorfkern im Laufe der letzten Jahrzehnte immer mehr moderne Wohnbauten samt den zugehörigen gewerblichen Betrieben. Trotz dieser starken Entwicklung ist der Dorfcharakter in unserer Gemeinde erhalten geblieben.

Weitere Angaben zur Geschichte von Rümlang sind in der Chronik "Rümlang - ein Dorf mit Geschichte" von Hans Peter Treichler aus dem Jahre 1996 enthalten. Die Chronik kann auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. (Verwendung i.O. gem. Frau Schneiter)

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