Gemeinde Regensberg
Das Freiherrengeschlecht der Regensberger errichtete seinen Stammsitz an dem Ort der heutigen Ruine Alt-Regensberg und befand sich um 1240 auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung.
Der eigentliche Stadtbau begann um 1244 und bereist 1248 ist der Ort bewohnt. Auf einer Urkunde von 4. Januar 1250 wurde der Ort das erste mal erwähnt. 1302 wurde das Städtchen vom Freiherr Lütholf VIII an Habsburg-Österreich verkauft.
1393 wurde dann ein Bündinsvertrag mit dem benachbarten Bülach geschlossen. Die Niederlage der Österreicher gegen die Eidgenossen 1409 führte zur Verpfändung von Regensberg an die Stadt Zürich.
1417 ging Regensberg vollständig an Zürich über. Kurz nach der Einführung der Reformation um 1540 brannte die Oberburg samt der Kirche ab. Das Schloss wurde 1583-85 wieder neu errichtet.
Das 17. Jh. wurde durch eine rege Bautätigkeit gekennzeichnet. So wurde 1666 das Amtshaus als Landschreiberei, Amtsgericht und Zeughaus errichtet und von 1674-89 wurde das Städtchen mit einem neuen Befestigungsring versehen.
Bis ins 19. Jh. blieb die Bevölkerung konstant auf ca. 200 Einwohnern. 1798, nach dem Sturz der alten Eidgenossenschaft, fiel Regensberg an den Distrikt Bülach.
Seit 1871, nach Einführung einer neuen Kantonsverfassung, ist Regensberg eine selbständige politische Gemeinde des Bezirks Dielsdorf.