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Gemeinde Stadel

Steuerfuss 2014

Politisch: 46
Primarschule: 44
Oberstufe: 22
Total: 112

Statistik

Einwohner zivilr.: 2010 (2012)
Ausländeranteil: 11.6 % (2012)
Fläche: 1289 ha (2007)
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Gemeinde Stadel

Römer, Helvetier, Alemannen
Ein markantes Zeichen früher Besiedlung unserer Gegend ist die keltische Fluchtburg auf dem Stadlerberg, «Helvetierschanze» genannt. Die Bedeutung dieses Refugiums ist noch nicht geklärt. Der Name der Ortschaft Windlach - Zürichdeutsch «Windli» - deutet darauf hin, dass ein Römer oder Gallorömer namens Vindilius dort gewohnt haben könnte. Sicher bewohnten im 8. und, 9. Jahrhundert Alemannen unser Gebiet.

Namen und Wappen
1044 taucht der Name «Stadel» in der sogenannten HunfriedUrkunde auf. 1 1 15 wird Windlach im Rheinauer Cartular erwähnt; 1265 erscheint Raat in einer Akte der Propstei Klingnau unter der Bezeichnung «Rode». 1301 wird in «Schuffon» (Schüpflieim) eine 4köpfige Bauernfamilie an das Johanniterhaus Klingnau verkauft.

Mittelalter
Verschiedene Herren - das Kloster St. Blasien, die Habsburger, das Kloster Oetenbach, die Herren von Rosenegg, um nur einige zu nennen - besassen bei uns Rechte und Gebiete, bis die Stadt Zürich 1424 die Grafschaft Kyburg und damit auch fast alle Herrschaftsrechte unseres Tals erwerben konnte. Von nun an regierten die «Gnädigen Herren», autoritär aber meist wohlwollend. In den Dörfern bearbeiteten die Bauern ihre Felder nach den Regeln der alemannischen Dreifelderwirtschaft (Sommerweizen-Winterweizen-Brache), assen Brot und Habermus, pflanzten Hanf und Flachs als Grundstoffe für die Kleidung. Der Schmied, der wie der Wirt eine besondere Bewilligung der Gnädigen Herren zur Ausübung seines Berufes brauchte, sorgte für Werkzeug und Wagen, in der Taverne (die «Rose» zu Stadel) hörte man bei Brot und Wein die Neuigkeiten. Im Herbst stellte man 'ede zehnte Garbe beiseite, um den Zehnten zu bezahlen. (Das war aber nur eine von vielen Steuern!). Ein Kleid, das Hochzeitskleid, reichte fürs ganze Leben. Gefürchtet waren die Feuersbrünste; 1628 brannten in Windlach 14, 1647 in Stadel gar 17 Häuser ab.

Zusammenbruch der alten Ordnung
Die Hoffnung auf bessere Tage, als 1798 die Franzosen das alte Regime abschafften, schwand schnell und machte, als immer wieder Truppen zu verpflegen waren, rasch grossem Elend Platz. Zur Zeit der Helvetik werden Stadel und Windlach als Gemeinden des Distrikts Bülach erwähnt. 1815 wird Stadel eine der 15 Gemeinden des «Amtes Regensperg». Die drei bis anhin politisch immer selbständigen Gemeinden Stadel, Raat-Schüpfheim und Windlach waren also zuerst zu zwei, dann zu einer einzigen Politischen Gemeinde verschmolzen worden.

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